Der Wahnsinn in unserem Klassenzimmer

 

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DI, 24.11. AWL1

AWL1:

In AWL1 ging es heute um die verschiedenen Möglichkeiten wie Kaufverträge zustande kommen. Dazu gab es Arbeitsblätter (die ich leider nicht hochladen kann, sorry!).

Im Buch haben wir noch die Übungsaufgaben auf Seite 31 zum Thema Besitz und Eigentum gemacht. Vorher wurde der Text zum Thema vorgelesen.

Der Kaufvertrag:

Verkäufer gibt ein Angebot zum Verkauf ab = Schritt 1

Käufer nimmt Angebot an, bestellt = Schritt 2

beide Willenserklärungen (=WE) stimmen überein - der Vertrag kommt zustande

oder:

Käufer stellt Antrag zu Kauf = Schritt 1

Verkäufer nimmt Bestellung an = Schritt 2

beide Willenserklärungen stimmen überein - der Vertrag kommt zustande

 

Dies führt beide ins Verpflichtungsgeschäft:

Aus den Inhalten des Kaufvertrages entstehen rechtliche Verpflichtungen, der Inhalt ist:

Art, Beschaffung  u. Menge der Waren, Einigung über den Preis, Zahlungs- und Lieferbedingungen, Erfüllungsort, Gerichtsstand und die allgemeinen Geschäftsbedingungen

Ist man sich darüber einig

führt dies zum Erfüllungsgeschäft, daraus entstehen Pflichten für den Verkäufer und Käufer

Pflichten des Käufers: rechtzeitige Zahlung und Annahme der Ware

Pflichten des Verkäufers: richtige, unbeschädigte Ware rechtzeiig zu liefern, Eigentumsübergabe

 

Möglichkeiten des Abschlusses eines Kaufvertrages:

(Fa. A = Verkäufer, Fa. B = Käufer in allen Beispielen!, WE = Willenserklärung)

1.

Fa. A macht ein Angebot (= Antrag) > 1. WE

Fa. B gibt Bestellung ab ( = Annahme) > 2. WE

da WE 1 und WE 2 übereinstimmen kommt der Vertrag zu stande

 

2.

Fa. B gibt eine Bestellung ab (= Antrag) > 1. WE

Fa. A nimmt Bestellung an (= Annahme) > 2. WE

da WE 1 und WE 2 übereinstimmen kommt der Vertrag zu stande

 

3.

Fa A macht ein Angebot (= Antrag) > WE 1

Fa. B nimmt Angebot nicht an, od. zu späte Bestellung, od. abgeändert (= neuer Antrag) > WE 1a

Fa. A nimmt Bestellung an (= Annahme) > WE 2

da WE 1a und WE 2 übereinstimmen kommt der Vertrag zu stande

 

4.

Fa. A macht ein freibleibendes Angebot  > keine WE

Fa. B gibt eine Bestellung ab (= Antrag) > WE 1

Fa. A nimmt Bestellung an (= Annahme) > WE 2

da WE 1 und WE 2 übereinstimmen kommt der Vertrag zu stande

 

5.

Fa. B gibt eine Bestellung ab (= Antrag) > WE 1

Fa. A nimmt Bestellung nicht an, oder macht Gegenangebot (= Antrag) > WE 1a

Fa. B nimmt neues Angebot an und bestellt (= Annahme) > WE 2

da WE 1a und WE 2 übereinstimmen kommt der Vertrag zu stande

 

6.

Fa. A sendet unbestellt Ware an Fa. B (= Angebot)

Der Kaufvertrag kommt zustande, wenn:

Ware bezahlt wird, man die Ware in Gebrauch nimmt, oder er erklärt die Warenannahme

Bei Kaufmännern nach HBG die bestehende Handelspartner sind gilt Schweigen als Zustimmung!

Der Kaufvertrag kommt nicht zustande, wenn:

Stillschweigen eines Privatmannes (Verletzung des UWG, unlauteter Wettbewerb), od. bei Kaufmännern nach HGB, wenn sie nicht in einer Geschäftsbeziehung stehen

 

 


 

24.11.09 15:20
 


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